LG Autoglas Service
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Das „Kleingedruckte“
AGB
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Impressum
Allgemeine Bedingungen für die Reparaturkostenversicherung (ABRK)
1 Gegenstand der Versicherung
Der Fahrzeughalter / Versicherungsnehmer erhält von der EUROPA Versicherung AG aufgrund der Durchführung eines Autoglas-Checks der Front-, Seiten- oder Heckscheibe seines
im Versicherungsantrag benannten Fahrzeuges, unbeschadet sonstiger gesetzlicher Rechte des Versicherungsnehmers, eine Versicherung für die nachfolgend benannten, versicherten
Gefahren.
Versicherbar sind Pkw, Pkw-Kombi und Kleinbusse, welche regulär zum Straßenverkehr in Deutschland zugelassen sind (kein rotes Kennzeichen, kein Ausfuhr- oder
Kurzkennzeichen), deren zulässiges Gesamtgewicht nicht 2,8 Tonnen überschreitet, deren Zeitwert oder Wiederbeschaffungswert 1.500,- € nicht unterschreitet, die nicht als Taxen,
Mietwagen, Selbstfahrer-Mietfahrzeuge, Fahrschulwagen sowie in einem Transportfuhrpark oder zum Zwecke des Kurierdienstes genutzt werden.
2 Versicherte Gefahren
Ein Versicherungsfall liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer nach der Durchführung und endgültigen Abrechnung einer Werkstattmaßnahme (Erneuerung oder Reparatur) an der
Front-, Seiten- oder Heckscheibe seines im Versicherungsantrag benannten Fahrzeuges mit Kosten (Selbstkosten) belastet wurde, die nicht durch einen Dritten aus Vertrag, Garantie,
Gewährleistung, Schadenersatz, Kulanz oder auf sonstige Weise zur Zahlung Verpflichteten übernommen wurden bzw. zu übernehmen sind.
Eventuell bestehende Ansprüche aus der gesetzlichen Gewährleistung bleiben unangetastet. Kein Versicherungsfall liegt vor, wenn
das Schadenereignis durch unsachgemäße Nutzung oder übermäßige Beanspruchung des Fahrzeuges verursacht wurde, z.B. Teilnahme an Veranstaltungen mit Renncharakter
nebst Übungsfahren, Off-Road-Fahrten, etc. ;
es sich um Defekte oder optische Mängel handelt, welche die Verkehrssicherheit des im Versicherungsantrag benannten Fahrzeuges nicht beeinflussen;
Schadenereignisse vorliegen, für die ein Dritter als Hersteller/Lieferant/Veräußerer (z.B. Produktions-, Fertigungs-, Konstruktions- und Organisationsfehler, Kulanz usw.), aus
Kaufvertrag, Reparaturauftrag oder aus anderweitigem Service-, Wartungs-, Garantie- und / oder Versicherungsvertrag eintritt oder einzutreten hat;
der Versicherungsnehmer nicht mit Selbstkosten aufgrund der Werkstattmaßnahme belastet wurde;
der Versicherungsnehmer oder dessen Erfüllungsgehilfen vorsätzlich keine oder nicht wahrheitsgemäße Angaben zum Schadenvorgang machen oder die geforderten Nachweise
und Belege nicht zur Verfügung gestellt werden;
Schadenereignisse, für die Leistungen beansprucht werden, mut-, böswillig oder vorsätzlich herbeigeführt wurden.
Im Falle der groben Fahrlässigkeit ist der Versicherer berechtigt, die Leistung in einem der Schwere der groben Fahrlässigkeit entsprechenden Verhältnis zu kürzen. Die
Nachweispflicht für das Nichtvorliegen einer groben Fahrlässigkeit trägt der Versicherungsnehmer;
das Schadenereignis im Zusammenhang mit Elementarereignissen und deren Folgen sowie Naturkatastrophen, Explosion, Brand oder Kernenergie steht;
das Schadenereignis im Zusammenhang mit Kriegsereignissen jeder Art, Bürgerkrieg, inneren Unruhen, Streik, Demonstrationen, Aussperrung, Beschlagnahme oder sonstigen
hoheitlichen Eingriffen steht;
kein Schaden im Sinne dieser Versicherungsbedingungen vorliegt.
3 Leistungsumfang und Entschädigung
Wenn ein Versicherungsfall im Sinne dieser Bedingungen vorliegt, erbringt der Versicherer, je nach dem im Versicherungsdokument vereinbarten Leistungsumfang, die nachfolgend
aufgeführten maximalen Geldleistungen, inkl. MwSt., als Ersatz für die vom Versicherungsnehmer nachgewiesenen Selbstkosten:
Leistungsumfang Kostenübernahme
SD - 150 Maximal 150,00 €
SD - 300 Maximal 300,00 €
SD - 500 Maximal 500,00 €
SD - 1000 Maximal 1.000,00 €
Unterschreiten die durch den Versicherungsnehmer nachgewiesenen Selbstkosten den gemäß Versicherungsschein vereinbarten maximalen Betrag der Kostenübernahme, so
beschränkt sich der maximale Regulierungsanspruch auf die Erstattung der entstandenen Selbstkosten.
Der Anspruch auf die Regulierungsleistung entsteht erst nach der Durchführung der Werkstattmaßnahme, nämlich Erneuerung oder Reparatur der Front-, Seiten- oder Heckscheibe
des im Versicherungsdokument benannten Fahrzeugs, in einem Kfz-Fachbetrieb (Meisterbetrieb) und der Vorlage der Original-Werkstattrechnung beim Versicherer über den in
Rechnung gestellten Selbstkostenanteil des Versicherungsnehmers.
Eine fiktive Schadenabrechnung ohne Durchführung der Werkstattmaßnahme in einem Kfz-Fachbetrieb ist in jedem Falle ausgeschlossen.
Kein Anspruch auf die Entschädigungsleistung besteht ebenfalls, wenn der Versicherungsnehmer keine ordnungsgemäße Werkstattrechnung eines Kfz-Fachbetriebes mit Ausweis der
in Rechnung gestellten Selbstkosten vorlegt.
Die Mehrwertsteuer wird nicht erstattet, wenn der Versicherungsnehmer vorsteuerabzugsberechtigt ist; das gleiche gilt, wenn der Versicherungsnehmer Mehrwertsteuer tatsächlich nicht
gezahlt hat.
Nicht versichert sind: Mittelbare, unmittelbare Folgekosten oder begleitende Kosten sowie Aufwandsentschädigungen aller Art. Dazu zählen insbesondere Kosten für entgangene
Nutzung, Abschleppkosten, Kosten für Pannendienstleistungen, Abstellgebühren,Prüf-, Mess-, Test-, Reinigungs-, Pflege-, Versiegelungs- und Einstellkosten, Kosten für Tönung und
Folierung der Scheibe sowie sämtliche Arten von weiteren Fahrzeugschäden, etc. (Aufzählung ist nicht abschließend).
Ist die Leistungspflicht des Versicherers dem Grunde und der Höhe nach festgestellt, so hat die Auszahlung der Entschädigung binnen zwei Wochen zu erfolgen. Ansprüche aus diesem
Vertrag verjähren in drei Jahren, beginnend mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
4 Beginn, Dauer und Ende der Reparaturkostenversicherung
Der Versicherungsschutz beginnt mit dem Tag der Durchführung des Autoglas - Checks (siehe REKOGA Autoglas-Checkformular), wenn der Versicherungsnehmer den ersten oder
einmaligen Beitrag rechtzeitig zahlt, jedoch nicht vor Abschluss des Versicherungsvertrages und nicht vor Zuteilung und Anbringung eines amtlichen, endgültigen Kennzeichens (nicht
Überführungskennzeichen) für das im Versicherungsantrag benannte Fahrzeug. Zahlt der Versicherungsnehmer den ersten oder einmaligen Beitrag nicht unverzüglich, beginnt der
Versicherungsschutz erst, nachdem die Zahlung bewirkt ist. Zudem kann der Versicherer vom Vertrag zurücktreten, solange der Beitrag nicht gezahlt ist. Für Schadenereignisse, die vor
dem Beginn des Versicherungsschutzes eingetreten sind, wird nicht geleistet.
Die Mindestvertragsdauer beträgt 24 Monate ab dem Versicherungsbeginn. Das Versicherungsverhältnis kann ohne Einhaltung einer Frist zum Ende der Mindestvertragsdauer
gekündigt werden. Nach Ablauf der Mindestvertragsdauer kann das Versicherungsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist zum Ende eines jeden Kalendermonats gekündigt werden. Die
Kündigung hat in Schriftform zu erfolgen.
Kündigungsrecht
Nach dem Eintritt eines Versicherungsfalles kann jede der Vertragsparteien den Versicherungsvertrag kündigen. Die Kündigung ist in Schriftform zu erklären. Sie muss der anderen
Vertragspartei spätestens einen Monat nach Auszahlung oder Ablehnung der Entschädigung zugegangen sein. Kündigt der Versicherungsnehmer, wird seine Kündigung sofort nach
ihrem Zugang beim Versicherer wirksam. Der Versicherungsnehmer kann jedoch bestimmen, dass die Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt, spätestens jedoch zum Ende der
laufenden Versicherungsperiode, wirksam wird. Eine Kündigung des Versicherers wird einen Monat nach ihrem Zugang beim Versicherungsnehmer wirksam.
Wird das Fahrzeug vorübergehend aus dem Verkehr gezogen (Stilllegung im Sinne des Straßenverkehrsrechts), wird dadurch der Versicherungsvertrag nicht berührt. Der
Versicherungsnehmer kann den Versicherungsvertrag innerhalb von 14 Tagen unter Vorlage der Abmeldebescheinigung der Zulassungsstelle kündigen. Die Kündigung wird zum
Zeitpunkt der Stilllegung wirksam. Vorschüssig gezahlte Beiträge werden sodann zeitanteilig zurückerstattet.
5 Pflichten des Versicherungnehmers
Der Versicherungsnehmer hat nach Eintritt des Schadenereignisses
den Versicherungsfall unverzüglich beim Versicherer -handelnd durch REKOGAanzuzeigen;
alle zumutbaren Untersuchungen über Ursache des Schadenereignisses und über den Umfang der Entschädigungspflicht zu gestatten;
alle zur Regulierungsabwicklung dienlichen und erforderlichen Auskünfte zu geben und auf Anforderung entsprechende Belege vorzulegen. Dazu zählen insbesondere:
Der Nachweis der fachgerechten Durchführung der Werkstattmaßnahme mittels Originalrechnung;
die vollständig ausgefüllte und unterschriebene, zur Verfügung gestellte Schadenmeldung (siehe REKOGA Schadenmeldeformular).
Verletzt der Versicherungsnehmer die vorstehenden Pflichten vorsätzlich, so ist der Versicherer von der Verpflichtung zur Leistung frei. Grob fahrlässige Verletzung der Pflichten
kann, abhängig von der Art und Schwere der Pflichtverletzung, zum teilweisen oder sogar vollständigen Verlust der Leistungsansprüche führen. Das Nichtvorliegen einer groben
Fahrlässigkeit hat der Versicherungsnehmer zu beweisen.
6 Sonstige Bestimmungen
Die für den Versicherungsnehmer getroffenen Bestimmungen gelten sinngemäß auch für Dritte, welche gegebenenfalls Ansprüche aus dieser Versicherung geltend machen können.
Wenn der Versicherer gegenüber dem Versicherungsnehmer von der Verpflichtung zur Leistung frei ist, so gilt dies auch ebenfalls für Dritte. Lässt sich der Versicherungsnehmer durch
Dritte (z.B. Repräsentanten) vertreten, muss er sich die Kenntnis, das Verhalten und die Erklärungen dieser zurechnen lassen.
7 Geltungsbereich der Reparaturkostenversicherung
Die Reparaturkostenversicherung gilt für die Bundesrepublik Deutschland. Befindet sich das Fahrzeug vorübergehend außerhalb dieses Gebietes, gilt die Versicherung für Europa (im
geografischen Sinne: Russland und Türkei nur europäischer Teil).
8 Anzuwendendes Recht
Für diesen Vertrag gilt Deutsches Recht. Vertragssprache ist Deutsch.